Mit Santokumesser richtig schneiden – so geht's!

Mit Santokumesser richtig schneiden – so geht’s!

Das Santokumesser – ein Allzweckmesser aus japanischer Tradition – hat sich längst seinen Platz in modernen Küchen erobert. Seine markante Form lässt es nicht nur optisch herausstechen, sondern auch beim Scheiden vielfältiger Zutaten brillieren. Wie aber schneidet man mit dem Santokumesser richtig?

In diesem Artikel werden wir die Vielseitigkeit des Santokumessers erkunden, von seinen charakteristischen Merkmalen bis hin zu den richtigen Schneidetechniken, die dadurch möglich werden. Egal, ob Sie ein erfahrener Koch oder ein begeisterter Hobbykoch sind, hier erfahren Sie alles, was Sie über das Santokumesser wissen müssen, um in Ihrer Küche optimale Schnittergebnisse zu erzielen.

Was ist ein Santokumesser?

Was ist ein Santokumesser aber eigentlich? Ursprünglich aus Japan stammend, erfreut es sich bei vielen Köchen großer Beliebtheit. Die Bezeichnung „Santoku“ setzt sich aus den japanischen Wörtern „San“ (drei) und „Toku“ (Tugend oder Aufgaben) zusammen, was auf die drei Hauptaufgaben hinweist, die das Messer bewältigen kann lautet: das Schneiden von Fleisch, Fisch und Gemüse.1

Das Santokumesser zeichnet sich durch eine breite, gerade Klinge mit einer leicht abgerundeten Spitze aus. Im Vergleich zu anderen Küchenmessern ist die Klinge kürzer und ermöglicht eine präzisere Kontrolle bei feinen Schnitten.

Was kann man mit dem Santokumesser schneiden?

Mit dem Santokumesser können Sie eine Vielzahl von Lebensmitteln mühelos schneiden. Die scharfe Klinge und der spezielle Kullenschliff machen es besonders gut geeignet für das Schneiden von Fleisch, Fisch und Gemüse.

Durch die breite und kurze Klinge eignet es sich ideal für präzise Schnitte und erleichtert Aufgaben wie Hacken, Würfeln und Schneiden. Der Kullenschliff, wie ihn etwa das Santokumesser von Tyrolit Life bietet, minimiert das Anhaften von Schnittgut, was die Effizienz und Geschwindigkeit in der Küche erhöht. Das Santokumesser ist somit ein flexibles Werkzeug, das sowohl Profiköche als auch Hobbyköche gleichermaßen schätzen.

Welche Vorteile und Nachteile hat das Santokumesser?

Schneidetechniken mit dem Santoku

Das Santokumesser erlaubt verschiedene Schneidetechniken, die es zu einem vielseitigen Werkzeug in der Küche machen. Hier sind einige Techniken, die Sie mit dem Santoku anwenden können – zuvor aber ein paar Worte zur richtigen Fingerhaltung.

Safety first – mit der richtigen Fingertechnik

Beim Schneiden mit dem Santokumesser ist es entscheidend, die richtige Technik anzuwenden, um sowohl Präzision als auch Sicherheit zu gewährleisten. Eine grundlegende Technik beinhaltet den sogenannten Krallengriff, der etwa beim Wiegeschnitt angewendet wird.

Für den Krallengriff krümmen Sie Ihre Fingerspitzen und halten das zu schneidende Lebensmittel mit den Fingerspitzen. Die Fingerknöchel sollten dabei leicht nach außen gestreckt sein. So schützen Sie Ihre Finger vor Verletzungen, während Ihre Knöchel Sie beim Führen des Messers unterstützen.

Wenn Sie das Santokumesser verwenden, sollten Sie die Klinge mit einer sanften, ziehenden Bewegung durch das Lebensmittel führen. Achten Sie darauf, die Klinge nicht zu stark zu belasten, sondern lassen Sie sie ihre Arbeit mit minimalem Druck verrichten.

Der Wiegeschnitt

Der Wiegeschnitt ist eine spezifische Schneidetechnik, die beim Einsatz des Santokumessers besonders effektiv ist – erst recht, wenn die Klinge leicht gebogen und nicht komplett gerade ist.

Bei dieser Technik wird die Klinge des Santokumessers in einer Wiegebewegung über das zu schneidende Lebensmittel geführt. Der Wiegeschnitt ermöglicht eine gleichmäßige und präzise Zerkleinerung von Kräutern, Gemüse oder anderen feinen Zutaten.

Um den Wiegeschnitt richtig auszuführen, platzieren Sie die Spitze der Klinge auf dem Schneidebrett und bewegen Sie die Klinge dann in einer hin- und hergehenden Bewegung. Dabei bleibt die Spitze der Klinge auf dem Schneidebrett und dient als Drehpunkt für die Wiegebewegung. Durch diese Methode können Sie Lebensmittel fein und gleichmäßig zerkleinern, wobei die breite Klinge des Santokumessers effektiv durch das Schnittgut gleitet.

Der Wiegeschnitt eignet sich besonders gut für die Zubereitung von Kräutern, Gemüse oder anderen Zutaten, bei denen eine feine Zerkleinerung erforderlich ist.

Hacken mit dem Santokumesser

Beim Hacken mit einem Santokumesser stehen japanische und europäische Modelle vor unterschiedlichen Herausforderungen und bringen individuelle Stärken mit sich.

Japanische Santokumesser sind in erster Linie für präzise Schnitte und feine Zerkleinerung konzipiert. Aufgrund ihrer speziellen Klingenform und extremen Schärfe eignen sie sich besonders gut für präzise Schneidarbeiten bei Gemüse, Fleisch und Fisch. Allerdings sind sie weniger für gröberes Hacken von beispielsweise Nüssen oder Kräutern geeignet.

Europäische Santokumesser hingegen zeichnen sich durch eine robuster gebaute Klinge aus und sind daher besser für Aufgaben wie das Hacken von härteren Lebensmitteln geeignet. Ihr Design ermöglicht eine kraftvollere Anwendung, was besonders bei groben Zerkleinerungstechniken von Vorteil ist.

Voraussetzungen für den gelungenen Schnitt mit dem Santoku

Um optimale Ergebnisse beim Schneiden mit einem Santokumesser zu erzielen, sind bestimmte Voraussetzungen und Techniken entscheidend. Hierbei spielen sowohl die Wahl der Unterlage als auch die Pflege der scharfen Santoku-Klinge eine zentrale Rolle.

Die richtige Unterlage

Beim Schneiden von Lebensmitteln kommt es auch auf die richtige Unterlage an. Diese sollte stabil, rutschfest und gleichzeitig schonend für die Messerklinge sein. Hierbei sind Schneidebretter aus Holz oder Kunststoff die optimale Wahl, um die Langlebigkeit der Messer zu gewährleisten und die Sicherheit beim Schneiden zu erhöhen.

Für höchste Ansprüche an Qualität und Funktionalität bietet Tyrolit Life Schneidbretter mit integriertem Schleifstein an. Das hochwertige Buchenholz ist nicht nur klingenschonend, sondern auch robust und hygienisch. Durch den integrierten Schleifstein können Sie Ihr Messer direkt während des Schneidens nachschärfen, was für eine kontinuierlich scharfe Klinge sorgt.

Schneidebrett mit integriertem Schleifstein - Tyrolit

Scharfe Santoku-Klinge für präzises Arbeiten

Schon beim Kauf eines Santokumessers sollte Wert auf eine hochwertige Verarbeitung gelegt werden, um einen langlebigen Begleiter für unterschiedliche Kochaufgaben zu erstehen. Das Tyrolit Life Santokumesser bietet dabei herausragende Vorteile: Gefertigt mit höchster Präzision aus rostfreiem Edelstahl, überzeugt es mit einem ergonomischen Design und einer robusten Klinge. Der speziell entwickelte Schärfwinkel von 15 Grad gewährleistet optimale Schärfe und Schnittpräzision, was es zu einem unverzichtbaren Werkzeug für jeden Koch macht.

Dennoch ist es – wie bei jedem Messer – immer wieder notwendig, das Santokumesser zu schärfen. Hier kommt die Schleif Expertise von Tyrolit ins Spiel, wo man sich seit über 100 Jahren intensiv mit dem Thema Schleifen und Schneiden beschäftigt. So bietet der Tyrolit Life Messerschärfer eine effektive und benutzerfreundliche Lösung zum Schärfen Ihrer Küchenmesser. Mit präzisen Schleifsteinen und einem voreingestellten Schärfwinkel von 15 Grad ermöglicht der Messerschärfer von Tyrolit eine mühelose Pflege der Santoku-Klinge. Damit sorgt er nicht nur für scharfe Klingen, sondern verbessert auch die Sicherheit und Effizienz bei der Zubereitung von Speisen.

Für die sichere und schonende Aufbewahrung des Santokumessers gibt es ebenfalls spezielles Zubehör. Im Sortiment von Tyrolit Life findet sich dafür ein markanter Messerblock, der auch optisch einiges hermacht. Hergestellt aus heimischem Eichenholz, bietet der Messerblock sicheren Halt für das Santokumesser. Die magnetische Fixierung sorgt dafür, dass die Klinge fest und schonend aufbewahrt wird, während der integrierte Messerschärfer die regelmäßige Pflege erleichtert.

Der Einsatz eines hochwertigen Santokumessers, gepaart mit regelmäßigem Schärfen und sicherer Aufbewahrung, bildet die Grundlage für eine erstklassige kulinarische Erfahrung in der Küche. Tyrolit Life bietet mit seinen innovativen Lösungen die Möglichkeit, die Kunst des Kochens mit einem scharfen und präzisen Santokumesser zu perfektionieren.

Kochmesser, europäisches oder japanisches Santokumesser?

Ob klassisches Kochmesser, japanisches oder europäisches Santokumesser – jeder dieser Messertypen hat spezifische Merkmale, die den individuellen Kochstil und die Präferenzen beeinflussen. Das Santokumesser hat Vorteile und Nachteile, die Sie sich bewusst sein sollten. Hier ein Vergleich dieser Typen:

KochmesserEuropäisches SantokumesserJapanisches Santokumesser
Herkunft der Traditioneuropäische Kücheaus japanischer Küche übernommenjapanische Küche
Klingenlängelang (typischerweise 20 – 25 cm)variiert (üblicherweise 16 – 20 cm)kurz (typischerweise 15 – 18 cm)
Klingenbreiteschmalbreitbreit
Klingendickedickdickdünn
Schleifwinkelca. 15 °ca. 15 °10 – 15 °
FokusStabilitätStabilität, PräzisionPräzision

Sie interessieren sich mehr für die japanische Messerkunst? Lesen Sie mehr im Artikel: Was genau sind japanische Messer?

FAQs zum richtigen Schneiden mit dem Santokumesser

Was ist das Besondere an einem Santokumesser?

Wie schleift man ein Santokumesser?

Wie kann man mit dem Santokumesser am besten schneiden?

Quellen

1 https://www.wortbedeutung.info/Santokumesser/

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